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Der Vorstandsbereich: Vereinspostfach, Protokolle und Aufgaben an einem Ort

Wer kümmert sich um die Anfrage an vorstand@? Was wurde beschlossen, und wer macht es? Der neue Vorstandsbereich bringt das geteilte Vereinspostfach, die Sitzungsprotokolle und alle Aufgaben zusammen. Zugang zur Beta gibt es über den Support.

8 Min. Lesezeit Chorilo Team
Der Vorstandsbereich: Vereinspostfach, Protokolle und Aufgaben an einem Ort

In fast jedem Chor gibt es diese eine Adresse: info@ oder vorstand@, an die Anfragen für Auftritte gehen, Rechnungen, Post vom Verband, die Frage einer Sängerin zum Beitrag. Und in fast jedem Chor gibt es dieselbe Unsicherheit: Hat sich jemand darum gekümmert? Wer eigentlich? War das nicht schon Thema in der letzten Sitzung? Genau hier setzt der Vorstandsbereich in Chorilo an. Er bringt das gemeinsame Postfach, die Sitzungen, die Protokolle und die daraus entstehenden Aufgaben an einen Ort — und macht sichtbar, wer sich worum kümmert.

Der Bereich steckt derzeit in einer geschlossenen Beta. Wenn Sie ihn mit Ihrem Verein ausprobieren möchten, schreiben Sie unserem Support an support@chorilo.com — wir schalten ihn für Ihren Chor frei und freuen uns über jede Rückmeldung aus der Praxis.

Was der Vorstandsbereich abdeckt

Der Vorstandsbereich ist ein eigener, abgeschlossener Teil von Chorilo. Ihn sieht nur, wer im Chor ausdrücklich das Recht dafür bekommen hat; für alle anderen Mitglieder existiert er schlicht nicht. Darin stecken vier Dinge, die in der Vorstandsarbeit ohnehin zusammengehören: das geteilte Vereinspostfach, die Sitzungen samt Protokoll, ein Register aller Beschlüsse und Aufgaben und eine Übersicht, wer im Verein für welchen Bereich zuständig ist. Weil alles im selben Bereich liegt, muss nichts kopiert, weitergeleitet oder abgetippt werden.

Das geteilte Vereinspostfach: gemeinsam lesen statt einzeln weiterleiten

Das Herzstück ist das Postfach. Sie verbinden ein bestehendes Vereinspostfach — die eigene Vereinsadresse, GMX, web.de, IONOS oder Gmail — und danach sieht der Vorstand die Vereinspost gemeinsam in Chorilo. Nicht als Weiterleitung, nicht als Sammelpostfach, bei dem alle dasselbe Passwort kennen, sondern als gemeinsamer Arbeitsbestand: Jede Person meldet sich mit ihrem eigenen Chorilo-Zugang an, und Sie legen pro Postfach fest, wer es überhaupt sehen und nutzen darf. Wer nicht in dieser Freigabeliste steht, sieht das Postfach nicht. Die Zugangsdaten und die Inhalte werden verschlüsselt gespeichert, Anhänge bleiben beim Anbieter liegen und werden nur bei Bedarf geholt.

Damit endet die klassische Weiterleitungskette. Bisher hieß eine Anfrage für ein Ständchen im Juni: Die Person mit dem Passwort liest die Mail, leitet sie an die Vorsitzende weiter, die leitet sie an die Notenwartin weiter, und drei Wochen später fragt jemand in die Runde, ob da eigentlich mal jemand geantwortet hat. In Chorilo liegt die Mail von Anfang an bei allen, die sie etwas angeht — und was mit ihr passiert, steht daneben.

Zuweisen, Notizen, Textbausteine: die Arbeit sichtbar verteilen

Jede Nachricht hat einen Arbeitsstand: neu, zugewiesen oder erledigt. Mit einem Klick weisen Sie eine Mail einer Person aus dem Vorstand zu — dann steht ihr Name an der Nachricht, sie bekommt einen Hinweis auf dem Handy, und alle anderen wissen: Das ist vergeben, da muss ich nichts mehr tun. Ist die Sache abgearbeitet, wird sie auf erledigt gesetzt und verschwindet aus dem Eingang, ohne verloren zu gehen. Über die Reiter sehen Sie jederzeit, was neu hereingekommen ist, was Ihnen persönlich zugewiesen wurde, was schon beantwortet und was abgeschlossen ist.

Dazu kommen die Kleinigkeiten, die im Alltag den Unterschied machen: Unter jeder Mail lassen sich interne Notizen hinterlegen, die nie nach draußen gehen — etwa „Habe mit dem Pfarrbüro telefoniert, Termin passt, ich antworte morgen“. Antworten schreiben Sie direkt aus Chorilo heraus, mit der Signatur des Vereins und unter der Vereinsadresse, egal von welchem privaten Konto aus Sie gerade arbeiten. Wiederkehrende Antworten — die Preisauskunft für Auftritte, die Info für Schnuppersängerinnen — legen Sie einmal als Textbaustein an und fügen sie danach mit einem Klick ein. Und falls doch einmal die falsche Mail rausgeht: Ein abgeschickter Text lässt sich in den ersten Augenblicken noch zurückholen.

Aus einer Mail wird ein Protokolleintrag

Der wichtigste Schritt ist der, der sonst immer verloren geht: von der Mail zur Entscheidung. Aus jeder Nachricht machen Sie direkt einen Eintrag für die Vorstandsarbeit. Zwei Wege stehen offen. Der erste: eine Aufgabe. Sie tippen kurz ein, was zu tun ist, wählen die zuständige Person und optional ein Datum — der Eintrag landet im Register des Vorstands, auch ohne dass dafür eine Sitzung stattfinden muss. Der zweite: ein Tagesordnungspunkt. Er wandert entweder sofort in die Tagesordnung einer bereits geplanten Sitzung oder wird für die nächste Sitzung vorgemerkt und beim Anlegen zur Übernahme angeboten.

Beide Einträge behalten den Bezug zur Mail: An der Nachricht steht, was daraus geworden ist, und im Protokoll ist erkennbar, dass der Punkt aus einer Mail stammt. Die Anfrage für das Ständchen im Juni ist damit nicht mehr eine E-Mail, an die sich jemand erinnern muss, sondern ein Tagesordnungspunkt, der in der nächsten Sitzung von selbst auf dem Tisch liegt.

Sitzung und Protokoll: mitschreiben, ohne mitzuschreiben

Eine Sitzung legen Sie vorab als Entwurf an und füllen die Tagesordnung — mit den vorgemerkten Punkten aus dem Postfach und den offenen Punkten aus dem letzten Protokoll, die sich auf Wunsch übernehmen lassen. Während der Sitzung schreiben alle Berechtigten gemeinsam am selben Protokoll; jeder Eintrag ist ein Tagesordnungspunkt, eine Notiz, ein Beschluss oder eine Aufgabe. Beschlüsse halten auch das Abstimmungsergebnis fest, Aufgaben bekommen sofort eine zuständige Person.

Wenn Sie möchten, hört Chorilo während der Sitzung über die App mit und schlägt Protokolleinträge vor, die Sie annehmen oder verwerfen. Das geschieht nur, wenn alle Anwesenden zugestimmt haben — jede Person entscheidet für sich, und ohne vollständige Einwilligung wird nicht aufgezeichnet. Die Tonaufnahme wird kurz nach dem Abschluss der Sitzung gelöscht; was bleibt, ist das Protokoll. Am Ende schließen Sie es ab: Danach ist es unveränderlich, lässt sich als PDF herunterladen und bleibt dauerhaft beim Verein.

Beschlüsse und Aufgaben verschwinden nicht mehr im Protokollordner

Alles, was in Sitzungen beschlossen oder verteilt wurde, sammelt sich in einem Register: auf der einen Seite die Beschlüsse, auf der anderen die Aufgaben mit ihren Zuständigen. Aufgaben lassen sich dort abhaken und bei Bedarf wieder öffnen, und die Einträge aus dem Postfach stehen gleichberechtigt daneben. Ein Suchfeld durchsucht alle abgeschlossenen Protokolle: Sie stellen eine Frage wie „Was haben wir zum Beitrag für Fördermitglieder beschlossen?“ und bekommen eine Antwort samt Fundstellen in den Protokollen, aus denen sie stammt. Das ersetzt das Blättern in alten Dateien — und die Frage in die Runde, ob sich noch jemand erinnert.

Wer macht eigentlich was?

Daneben gibt es eine schlichte Übersicht der Aufgabenverteilung: In den Zeilen stehen die Bereiche des Vereins — Finanzen, Notenarchiv, Presse, Website, Feste, GEMA, Chorkleidung —, in den Spalten die Ämter Ihres Vorstands. Ein Klick setzt zuständig, ein weiterer Vertretung. Das klingt banal, beantwortet aber genau die Fragen, die in jedem Verein regelmäßig auftauchen: Wer kümmert sich um Social Media? Wer springt ein, wenn die Kassiererin im Urlaub ist? Und bei einem Wechsel im Vorstand sieht die Nachfolge auf einen Blick, was zu ihrem Amt gehört.

Warum das die Vorstandsarbeit spürbar erleichtert

Vorstandsarbeit im Chor ist Ehrenamt. Die Zeit dafür entsteht zwischen Beruf, Familie und Probe, und sie geht selten für die eigentliche Aufgabe verloren, sondern für das Drumherum: das Suchen nach der Mail, das Nachfragen, wer was übernommen hat, das Abtippen des Protokolls am Sonntagabend, das Übergeben von Wissen an die Nachfolge. Der Vorstandsbereich nimmt genau dieses Drumherum weg. Nichts liegt mehr allein in einem privaten Posteingang. Zuständigkeiten sind nicht Erinnerungssache, sondern stehen an der Mail und an der Aufgabe. Protokolle entstehen während der Sitzung statt danach. Und beim Wechsel eines Amtes wird nicht ein Passwort weitergegeben, sondern schlicht ein Zugang umgestellt — die gesamte Vorgeschichte bleibt beim Verein.

So kommen Sie in die Beta

Der Vorstandsbereich wird zurzeit mit einer überschaubaren Zahl von Vereinen erprobt, damit wir ihn ruhig und gründlich weiterentwickeln können. Schreiben Sie uns dafür kurz an support@chorilo.com: mit dem Namen Ihres Chores und einem Satz dazu, wie Ihr Vorstand heute arbeitet. Wir schalten den Bereich frei und melden uns, falls es Rückfragen gibt.

Und wenn Sie Ideen oder Kritik haben: genau dafür ist die Beta da. Vieles von dem, was oben steht, ist aus Gesprächen mit Vorständen entstanden, die uns erzählt haben, woran es bei ihnen hakt. Wir hören gern weiter zu.

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